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Stadtraum als Zuflucht

Momente der Selbstbestimmung in der Zwangsarbeit

 

Während des Zweiten Weltkriegs mussten ca. 500.000 Menschen in Berlin Zwangsarbeit leisten. Gerade die sogenannten Ostarbeiter*innen waren in ihren Arbeits- und Lebensbedingungen dem Rassismus der Nationalsozialisten ausgesetzt. Sie durften ihre Unterkünfte nicht allein verlassen. Privat angefertigte Fotoaufnahmen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen zeigen aber, wie sie in der spärlichen Freizeit der ihnen auferlegten Unfreiheit trotzten.

 

Porträts ukrainischer Zwangsarbeiterinnen in Wedding und Tiergarten, entstanden 1943 und 1944 in Berlin (Reproduktionen)

Schenkungen: Antonina Dawidiwna Grebenyuk, Feodosija Kozur, Nadja Petrowna Maistrenko, Nadeshda Grigorjewa Olschanskaja und Alexandra Iwanowna Skorochodowa 2002