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Die gerechte Stadt
Sozialer Wohnungsbau in der Nachkriegszeit
Durch Krieg und Flucht waren Millionen von Menschen obdachlos geworden – in Berlin allein wurden über 500.000 Wohneinheiten dringend benötigt.Berlin baut auf hieß es ab 1949 auf Werbetafeln im Westteil der Stadt. Mithilfe des sogenannten Marshallplans wurden diverse Bauvorhaben ermöglicht. Die Funktionalität der Neubauten stand dabei im Fokus.
Gerade die West-Alliierten wollten zeigen, dass sie sich der Grundbedürfnisse der Berliner*innen annahmen.
Durch das Nationale Aufbauprogramm Berlin wurden im Ostteil Berlins zumeist großflächige Wohnungsbauprojekte umgesetzt. Die Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee, entstand.
Baustellenschilder
Teile von Baustellenschilder aus Berlin (West), 1953–1956 Bemalte Pressspanplatten
Übernommen ca. 1987