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Ausgebombt

 

Die Industrialisierung hatte überall in Europa die Großstadträume unkontrolliert wachsen lassen. Durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs war es möglich, die schon lange als notwendig erachtete Modernisierung der Stadt umfänglich anzugehen. Es bot sich die Chance, Ansätze des modernen Städtebaus umzusetzen.

Fotografien aus Abräumakten

aufgenommen im Auftrag des Bezirksamts Tiergarten 1951–1972 von Herbert Ewel, Photo Hönicke, Möbius & Willmanowski, Leon Müller und von der Bezirksbildstelle Tiergarten

Übernommen vom Stadtplanungsamt Tiergarten vor 1990, Depositum des Landesarchivs Berlin

Siemensstraße 9

Oldenburger Straße 32

Ottostraße 11–13

Flensburger Sr. 20–21

Hansaviertel

Bachstraße 10

Händelallee

Paulstraße 24

Brückenallee 4–23 

Platz der Republik 

Bellevuestraße 

Pohlstraße 8–58

Wer an Berlin in der Nachkriegszeit denkt, hat womöglich das Bild der Trümmerfrau vor Augen. Der Wiederaufbau Berlins war jedoch zuallererst eine logistische Kraftanstrengung. Stadtbeamte bemaßen den Grad der Zerstörung und ermittelten die Finanzierung. Die Alliierten veranlassten und steuerten bis 1949 die Schuttbeseitigung, die Wiederherstellung der Infrastrukturen und wohnraumschaffende Maßnahmen.

Akten über die Abräumung von Trümmergrundstücken im Bezirk Tiergarten (sog. Abräumakten), 1950– 1955

Übernommen vom Stadtplanungsamt Tiergarten 1998