4212 DE
Ausgebombt
Die Industrialisierung hatte überall in Europa die Großstadträume unkontrolliert wachsen lassen. Durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs war es möglich, die schon lange als notwendig erachtete Modernisierung der Stadt umfänglich anzugehen. Es bot sich die Chance, Ansätze des modernen Städtebaus umzusetzen.
Fotografien aus Abräumakten
aufgenommen im Auftrag des Bezirksamts Tiergarten 1951–1972 von Herbert Ewel, Photo Hönicke, Möbius & Willmanowski, Leon Müller und von der Bezirksbildstelle Tiergarten
Übernommen vom Stadtplanungsamt Tiergarten vor 1990, Depositum des Landesarchivs Berlin
Siemensstraße 9
Oldenburger Straße 32
Ottostraße 11–13
Flensburger Sr. 20–21
Hansaviertel
Bachstraße 10
Händelallee
Paulstraße 24
Brückenallee 4–23
Platz der Republik
Bellevuestraße
Pohlstraße 8–58
Wer an Berlin in der Nachkriegszeit denkt, hat womöglich das Bild der Trümmerfrau vor Augen. Der Wiederaufbau Berlins war jedoch zuallererst eine logistische Kraftanstrengung. Stadtbeamte bemaßen den Grad der Zerstörung und ermittelten die Finanzierung. Die Alliierten veranlassten und steuerten bis 1949 die Schuttbeseitigung, die Wiederherstellung der Infrastrukturen und wohnraumschaffende Maßnahmen.
Akten über die Abräumung von Trümmergrundstücken im Bezirk Tiergarten (sog. Abräumakten), 1950– 1955
Übernommen vom Stadtplanungsamt Tiergarten 1998