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Der Memhardt-Plan von 1652

Johan Gregor Memhardt, 1652

Grundriß der Beyden Churf. Residentz Stätte Berlin und Cölln an der Spree digitalisiert durch die Zentral und Landesbibliothek Berlin, 2019

Berlin Timeline

Erste Urkunden bezeugen die Existenz der Siedlungen Cölln und Berlin.

1237

1244

1307

Zusammenschluss von Cölln und Berlin zu einer Union

1470

Kurfürst Albrecht III. macht die Doppelstadt Berlin-Cölln zur ständigen

Residenz der Kurfürsten von Brandenburg.

1342

erste Erwähnung eines gemeinsamen Rathauses auf der Langen Brücke

1652

Hofbaumeister Johann Gregor Memhardt entwickelt den ältesten bekannten Stadtplan der Doppelstadt Berlin-Cölln.

1662–1692

Gründung und Anlage von Friedrichswerder, Dorotheenstadt, Friedrichstadt

1861

Eingemeindung von Wedding, Gesundbrunnen und Moabit nach Berlin sowie von Teilen der Feldmarken von Charlottenburg, Schöneberg, Tempelhof und Rixdorf

1709

Zusammenschluss von Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt mit Berlin und Cölln

1862

Der preußische Stadtplaner James Hobrecht entwickelt einen Bebauungsplan für die sich ausdehnende und von Wachstum und Industrialisierung geprägte Stadt Berlin.

1915

Eingemeindung des restlichen Gutsbezirks Tiergarten (außer Schloss Bellevue) und der Jungfernheide

1920

Groß-Berlin entsteht: Die Städte Charlottenburg, Wilmersdorf, Neukölln, Spandau und angrenzende Gemeinden werden mit Berlin vereint.

1935–1943

Das Nazi-Regime entfernt ganze Viertel in der Innenstadt für Planungen einer zukünftigen Welthauptstadt Germania.

1942–1945

Luftangriffe machen ca. 50% des heutigen Bezirks Mitte unbewohnbar.

1945

Berlin ist nach der Befreiung Deutschlands in vier Sektoren aufgeteilt.

1946

Wiederaufnahme der Arbeit der Berliner Stadtverwaltung, des Magistrats

1948

Teilung der Berliner Stadtverwaltung in zwei voneinander unabhängige Behörden. Der Magistrat verwaltet den Ostteil und der Senat den Westteil der Stadt.

1948

Die West-Alliierten führen am 20. Juni die Deutsche Mark ein. Ost- und West-Berlin haben nun verschiedene Währungen.

1949

Gründung der beiden deutschen Staaten: Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik

1948–1949

Vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 blockiert die Sowjetunion die Land- und Wasserwege zu den Westsektoren Berlins.

Die West-Alliierten versorgen die Bevölkerung durch eine Luftbrücke. 

1961

Bau der Berliner Mauer: Privater Verkehr, beruflicher und wirtschaftlicher Austausch sind nicht mehr möglich.

1961–1989

Der sogenannte Todesstreifen und die Mauer teilen als breite Schneise die Stadt.

1989

Der Grenzübergang Bornholmer Straße wird am Abend des

9. Novembers geöffnet. Erstmalig besuchen Berliner*innen die jeweils andere Stadthälfte unkontrolliert.

1990

Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober: Berlin ist ein Bundesland und die städtischen Verwaltungen fusionieren.

Berlin wird zur Hauptstadt von Deutschland.

1999

Berlin ist Parlaments- und Regierungssitz der Bundesrepublik.

2001

Eine landesweite Gebietsreform reduziert die Anzahl der Berliner Bezirke auf zwölf.

Von nun an bilden die alten Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding den Bezirk Mitte von Berlin.Erste Urkunden bezeugen die Existenz der Siedlungen Cölln und Berlin.